LiZe in Regensburg

Kategorie: Allgemein Seite 5 von 24

27.11.19

Veranstalter_innen: AG Input
Mittwoch, 27.11.2019
Beginn: 19 Uhr

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Österreich. Die extreme Rechte an der Macht

Vortrag von Michael Bonvalot

Seit Dezember 2017 regiert in Österreich die konservative ÖVP mit der rechtsextremen FPÖ. Fast im Monatstakt werden Sozialkürzungen und Aufrüstungsmaßnahmen umgesetzt. Als Ablenkung dienen geflüchtete Menschen und Migrant_innen. Währenddessen bringt die extreme Rechte ihre – meist burschenschaftlichen – Kader an die Schalthebel der Macht. Immer deutlicher wird: Es geht nicht um einzelne politische Maßnahmen. Es geht um eine autoritäre, völkische und neoliberale Neuorientierung des Staates.
Wie konnte es so weit kommen? Wo hat die FPÖ ihre Wurzeln, wer sind ihre AkteurInnen, welche Programmatik vertritt sie? Welche Rolle spielt die ÖVP, welche die außerparlamentarische extreme Rechte? Und was bedeutet all das für antifaschistische und zivilgesellschaftliche Initiativen?

Michael Bonvalot ist Journalist und Autor aus Wien. Schwerpunkte sind die extreme Rechte, Migration sowie Sozialpolitik. Im Herbst 2017 erschien sein Buch „Die FPÖ – Partei der Reichen“.

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Alle Veranstaltungen der Reihe sind kostenlos und finden in den Räumen des LiZe (Dahlienweg 2a) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm, die Toiletten rollstuhlgerecht.
Die Abendvorträge finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr statt. Für die Vorträge ist keine Anmeldung notwendig.

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Die Veranstaltungsreihe 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

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Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

08.10.19

Veranstalter_innen: Gruppe Flaschenpost
Dienstag, 08.10.2019
Beginn: 19 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Stefan Dietl

Prekäre Arbeitswelten

Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs, Befristungen – fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in diesen oder anderen prekären Arbeitsverhältnissen.

Für die Betroffenen heißt das häufig niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und ständige Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Seit die Agenda 2010 die Grundlage für den anhaltenden Boom prekärer Beschäftigung legte, stieg jedoch nicht nur die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer kontinuierlich an, es entstanden auch immer neue Formen der Prekarität. 
Gerade durch die technischen Neuerungen der Internetökonomie ergeben sich für Unternehmen neue Möglichkeiten des Lohndumpings und der Umgehung gesetzlicher und tariflicher Rahmenbedingungen.

In seinem Vortrag widmet sich Stefan Dietl daher insbesondere prekären Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter wie dem »crowdworking« oder der »Gig-Work«. Er nimmt jedoch auch andere bisher wenig beachtete atypische Beschäftigungsverhältnisse wie die Arbeit auf Abruf oder die Ausbeutung von Wanderarbeiter*innen unter die Lupe und gibt einen Einblick in die aktuellsten Entwicklungen der bereits seit Längerem in Deutschland etablierten Formen prekärer Arbeit wie der Leiharbeit, Minijobs, Befristungen oder Praktika und beschreibt deren Ausweitung auf immer mehr Arbeitsbereiche.

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30.10.19

Veranstalter_innen: AG Input
Mittwoch, 30.10.2019
Beginn: 19 Uhr

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Auslaufmodell oder Notwendigkeit? Antisemitismus in der extremen Rechten

Vortrag von Jan Nowak

Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus in Deutschland konzentriert sich in den vergangenen Jahren stark auf Erscheinungsformen in muslimischen und arabischen Communities, in islamistischen Kontexten sowie in Teilen der Linken. Der Antisemitismus der extremen Rechten wird hingegen selten thematisiert, wenn er sich nicht gerade in allzu offensichtlichen Formen wie der Leugnung der Shoah oder antisemitischen Vernichtungsfantasien im RechtsRock ausdrückt. In dieser Situation inszenieren sich Teile der extremen Rechten als FreundInnen Israels und nutzen das Narrativ vom Antisemitismus als „importiertes Problem“ als Vehikel für ihre rassistische Agitation.

Im Vortrag soll den Fragen nachgegangen werden, warum der völkische Nationalismus als Kern extrem rechter Ideologie in Deutschland ohne Antisemitismus kaum denkbar ist, welche Formen des Antisemitismus es in der extremen Rechten gibt und in welchen Themen und Aktionsformen er sich in den verschiedenen Strömungen dieses politischen Spektrums ausdrückt.

Jan Nowak ist Bildungsreferent und Journalist mit dem Schwerpunkt Neonazismus und extreme Rechte in Bayern.

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Alle Veranstaltungen der Reihe sind kostenlos und finden in den Räumen des LiZe (Dahlienweg 2a) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm, die Toiletten rollstuhlgerecht.
Die Abendvorträge finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr statt. Für die Vorträge ist keine Anmeldung notwendig.

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Die Veranstaltungsreihe 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

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Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

25.09.19

Veranstalter_innen: AG Input
Mittwoch, 25.09.2019
Beginn: 19 Uhr

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(K)Eine Frage der Wahrnehmung: Rechte Gewalt gegen Wohnungslose

Vortrag von Lucius Teidelbaum

Unter rechter Gewalt werden häufig rassistische und antisemitische Taten sowie Angriffe gegen Nichtrechte oder alternative Jugendliche verstanden. Weniger bekannt und kaum wahrgenommen ist, dass auch andere Personengruppen wie wohnungslose Menschen Opfer rechter Angriffe werden. Dabei passiert dies jeden Tag. Die Dokumentation der Gewaltfälle belegt, dass viele brutale Angriffe einer extrem rechten Ideologie entspringen. Wohnungslose werden zur Zielscheibe rechter Gewalt, weil sie – in ungebrochener Kontinuität mit der nationalsozialistischen Propaganda gegen sogenannte „Asoziale“ und „Arbeitsscheue“ – als „gesellschaftlich unproduktiv“ eingestuft, als „Parasiten“, „Penner“ oder „Assis“ herabgesetzt werden – eine Vorstellung, die mit weit verbreiteten Ungleichwertigkeits-Vorstellungen in der Mehrheitsgesellschaft einhergeht.

Lucius Teidelbaum ist freier Journalist, Publizist und Rechercheur zum Thema ›Extreme Rechte‹ und anliegende Grauzonen. Zum Thema schrieb er das Buch »Obdachlosenhass und Sozialdarwinismus« (2013):
https://unrast-verlag.de/gesamtprogramm/reihen/transparent/obdachlosenhass-und-sozialdarwinismus-detail

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Alle Veranstaltungen der Reihe sind kostenlos und finden in den Räumen des LiZe (Dahlienweg 2a) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm, die Toiletten rollstuhlgerecht.
Die Abendvorträge finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr statt. Für die Vorträge ist keine Anmeldung notwendig.

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Die Veranstaltungsreihe 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

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Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

 

27.07.19

Veranstalter_innen: Peng-Kollektiv
Samstag 27.07.19
Beginn: 10:00 – 18:00 Uhr

+++Anmeldung siehe unten+++

Liebe Alle,

Das Peng-Kollektiv kommt am 27.7. nach Regensburg für einen Workshop zum Thema „Subversive Aktion“. Hierfür laden wir euch herzlich ein.
Das Peng-Kollektiv ist eine Gruppe von Aktivist*innen die deutschlandweit in der Schnittschnelle von Direct-Action und Digtalem Aktivismus agieren.

Das erwartet euch:
Ist es Kunst? Ist es Aktivismus? Oder Campaigning? Ronny Sommer vom Peng Kollektiv zeigt, warum es sich lohnt, sich in dieser Frage einfach nicht so genau festzulegen. Peng erforscht kreative, subversive Protestformen, um die Zivilgesellschaft zu mehr Mut und zivilem Ungehorsam zu bewegen. Im Workshop werden Arbeiten der vergangenen Jahre vorgestellt, nach Aktionsideen gebrainstormt und die Entwicklung einer Kampagne Schritt für Schritt skizziert. Dazu teilt Ronny Anekdoten aus den juristischen Graubereichen und wie die Kunstfreiheit ihn immer wieder gerettet hat.

Wann?
27.7.19 von 10:00-18:00 Uhr

Wo?
Dahlienweg 2a
(Eingang über Erikaweg)
93053 Regensburg

Wie viele?
Wir haben insgesamt 20 Plätze. Da wir verschiedenen Gruppen die Teilnahme ermöglichen wollen wäre es sinnvoll wenn sich tendenziell nicht mehr als viel Leute pro Gruppe anmelden.

Anmeldungen

gehen bis zum 16.6. per Mail an folgende Adresse: activism@riseup.net
Erforderliche Informationen: Einzelperson: Name, Gruppe/oder Gesammelt: Gruppenname/Teilnehmendenanzahl

13.05.19

Veranstalter_innen: ANArchistische Gruppe Regensburg
Datum: Montag, 13.05.2019
Beginn: 18.30 Uhr

Offenes Treffen der ANArchistischen Gruppe

Gewöhnliche Weltverbesserungsunternehmen verfolgen immer die gleiche
Strategie: Zuerst die Macht übernehmen und dann alles besser machen. Nur
leider, es wird selten besser, häufig dagegen schlechter.
Das ruft wiederum ein anderes Weltverbesserungsunternehmen auf den Plan.
Und wenn dieses an der Macht ist, bleibt es bestenfalls genauso scheiße
wie vorher, oder es wird noch schlimmer. Und wieder beginnt das
Weltverbesserungsspiel von vorne.

Einige Menschen kamen irgendwann auf die Idee, die Lösung ist vielleicht
gar nicht, die oder den jeweiligen Mächtige_n auszutauschen, sondern das
Ding »Macht« an sich abzuschaffen.
»Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen« (John Holloway) ist
seitdem die anarchistische Devise. Nur, wie soll das gehen? Genau so!
»Fragend schreiten wir voran!« (Zapatist_innen).

Wir wollen uns fragen, wie politisch-wirtschaftliche Machtverhältnisse
bekämpft und eine Gemeinschaft, die auf konsens-demokratischer
Selbstverwaltung basiert, funktionieren kann. Helfen sollen uns dabei
Diskussionen / Vorträge / Lesekreise / Lesungen / Workshops / Filmabende …
Unsere Antworten wollen wir auf vielfältigste Art und Weise verbreiten
mit dem Ziel, die Grundlage für eine neue, nun wirklich herrschafts- und
damit unterdrückungsfreie Gesellschaft zu schaffen.

06.05.19

Veranstalter_innen: Bündnis gegen Abschiebelager Regensburg
Montag 06.05.19
Beginn: 19:00 Uhr

Infoveranstaltung zu 100 Jahre Abschiebehaft in Deutschland

In Deutschland hat Abschiebung Tradition. Seit nunmehr 100 Jahren gibt es Abschiebeknäste in Deutschland. Seit einem Jahrhundert stellt diese Form der Repression einen festen Bestandteil deutscher Politik dar.

100-Jahre-Abschiebehaft-LogoDiese Sonderform des Freiheitsentzugs, welche nur für illegalisierte nicht-deutsche gilt, ist die weitestgehende Form der sozialen und räumlichen Ausgrenzung von Migrant*innen und Geflüchteten. Mitnichten jedoch ist sie die einzige. Abschiebehaft stellt lediglich die krasseste Form der Isolation dar, welche schon bei der Unterbringung in Aufnahmelagern und Abschiebelagern beginnt.

100 Jahre nach ihrer Entstehung hat Abschiebehaft keinesfalls an Aktualität verloren. Deutschlandweit werden Abschiebeknäste ausgebaut. Auch in Bayern entstehen aktuell hunderte neue Zellen.

1logobgargb00 Jahre sind 100 Jahre zuviel!

Deshalb wollen wir gemeinsam mehr über Abschiebehaft erfahren. Wollen mehr über ihre Geschichte und Entwicklung erfahren, sie einordnen und verstehen. Dabei soll es nicht nur um rechtliche Grundlagen und Haftbedingungen gehen. Wir wollen auch auf die unzähligen vergangenen und aktuellen politischen Kämpfe gegen Abschiebehaft blicken und einen Überblick zur Kampagne 100 Jahre Abschiebehaft geben.

Referent: Frank Gockel (Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.)

 

Mehr Infos zur deutschlandweiten Kampagne und Aktionen in Bayern:

http://100-jahre-abschiebehaft.de/de/startseite

https://abschiebehaftbayern.noblogs.org/

https://www.facebook.com/AbschiebehaftBayern/

15.05.19

Veranstalter_innen: Offenes Antifa Treffen
Mittwoch 15.05.19
Beginn: 19:00 Uhr

Know your enemy: Die Beschäftigung mit der extremen Rechten ist ein wichtiger Bestandteil antifaschistischer Politik. An diesem Abend wollen wir uns in lockerem Kreis über rechte Akteure in und um Regensburg austauschen.

Wir sind außerdem am Überlegen, wie man ein interessantes offenes Antifa Treffen gestalten könnte, Wenn du dich einbringen möchtest oder Ideen und Anregungen hast, dann sprich uns gerne an.

WO? Im Linken Zentrum, Dahlienweg 2a
WANN? Mittwoch, 15. Mai ab 19.00 Uhr
WER? Jede*r die*der Bock hat und sich mit dem Label Antifa identifizieren kann. Nicht willkommen sind uns Rassist*innen, Antisemit*innen, Antifeminist*innen und sonstige Recht und unangenehme Personen

 

05.05.19

Veranstalter_innen: Offenes Antifa Treffen
Sonntag 05.05.19
Beginn: 15:00 Uhr

Das Offene Antifa Treffen findet diesmal im LiZe Regensburg statt. Weil endlich wieder Sommer ist, wollen wir gerne draußen abhängen, essen, trinken und dabei über anstehende Themen, wie z.B. die Europawahl reden. Ab 15 Uhr sind wir im LiZe zu finden.
Für ein abwechslungsreiches Buffet wäre es schön, wenn jeder was zu Essen mitbringt.

Wir sind zurzeit fleißig am Überlegen, wie man ein interessantes offenes Antifa Treffen gestalten könnte. Wenn du Ideen hast oder dich einbringen willst, sprich uns gerne an.

WO? LiZe, Dahlienweg 2a
WANN? Sonntag, 05.05. ab 15 Uhr
WER? Jede*r die*der Bock hat und sich mit dem Label Antifa identifizieren kann. Nicht willkommen sind uns Rassist*innen, Antisemit*innen, Antifeminist*innen und sonstige Recht und unangenehme Personen

3.05.19

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