LiZe in Regensburg

Kategorie: Allgemein Seite 6 von 24

26.06.19

Veranstalter_innen: AG Input – Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte
Mittwoch 26.06.19
Beginn: 19:00 Uhr

55719321_2173474599397935_561483350938746880_o

Lara Schultz: Rechte Russlanddeutsche – alte Bekannte

Seit 1950 sind rund 2,5 Millionen Menschen aus der Sowjetunion und deren Nachfolgestaaten als Aussiedler_innen oder Spätaussiedler_innen in die Bundesrepublik gekommen. Ihr Mobilisierungspotenzial versuchte die extreme Rechte immer wieder für sich zu nutzen. Nach 2011 sind jedoch keine relevanten Veranstaltungen der „Russlanddeutschen in der NPD“ oder der „Russlanddeutschen Konservativen“ mehr öffentlich geworden. Bis zu den „Lisa“-Kundgebungen im Januar 2016 war es still geworden. Aktuell buhlt vor allem die AfD um die Wähler_innenstimmen der Russlanddeutschen.
Im Vortrag werden einzelne Akteur_innen und Organisationen vorgestellt, deren Tätigkeit nachgezeichnet und dabei gezeigt, dass die Verfechter_innen rassistischer Anliegen innerhalb der russlanddeutschen Community seit Jahren dieselben sind.

Lara Schultz << Journalistin, die sich seit vielen Jahren mit der extremen Rechten in Mittel- und Osteuropa beschäftigt.

///
Alle Veranstaltungen der Reihe sind kostenlos und finden in den Räumen
des LiZe (Dahlienweg 2a) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm,
die Toiletten Rollstuhlgerecht.
Die Abendvorträge finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr
statt.
Da die Plätze der Workshops begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter
ag-input@riseup.net.

///
Die Veranstaltungsreihe 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms
Demokratie leben!

///
Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren
SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch
rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische
Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

25.05.19

Veranstalter_innen: AG Input – Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte
Samstag 27.05.19
Beginn: 10:00 Uhr

<< Anmeldung erforderlich: Bitte Mail an ag-input@riseup.net

55457279_2167237456688316_2040413055363317760_o

<< Anmeldung erforderlich: Bitte Mail an ag-input@riseup.net

Michael Sturm: „Extremisten, Faschisten, extrem Rechte – alles das selbe?“

Was Faschismus ist oder war, darüber wird seit fast genau 100 Jahren gestritten. Nicht selten wird hierbei – vor allem von Extremismustheoretiker_innen – die Kritik vorgebracht, es würde sich um einen „linken“ Kampfbegriff handeln, der ausschließlich der Polemik gegen die bürgerliche Demokratie in Stellung gebracht werde. Jenseits dieser Vorwürfe lässt sich jedoch feststellen, dass vielfältige historische, philosophische und sozialwissenschaftliche Forschungen, nicht zuletzt im englischsprachigen Raum, zahlreiche Interpretationen und Theorien hervorgebracht haben, die anregende Ansätze liefern. Mehr noch: In jüngster Zeit scheint es so, dass die Diskussionen um die Aktualität eines allgemeinen und vergleichenden Faschismusbegriffs wieder an Bedeutung gewinnen. So kann zum Beispiel der Frage nachgegangen werden, inwiefern in Strömungen der „Neuen Rechten“, aber auch im völkischen Flügel der AfD um Björn Höcke faschistische Positionen erkennbar werden.

In dem Workshop sollen vor allem die aktuellen politischen Debatten und Forschungsansätze zum Faschismus und faschistischen Bewegungen nachgezeichnet werden und diese extremismustheoretischen Ansätzen gegenübergestellt werden. Dabei wird es auch um die Frage gehen, ob bzw. in welcher Hinsicht Faschismustheorien das Potential haben, neue extrem rechte Strömungen in Deutschland, aber auch in europäischer und globaler Perspektive analytisch in den Blick zu nehmen.

Michael Sturm << pädagogisch-wissenschaflicher Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster und in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster

 

///
Alle Veranstaltungen der Reihe sind kostenlos und finden in den Räumen
des LiZe (Dahlienweg 2a) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm,
die Toiletten Rollstuhlgerecht.
Die Abendvorträge finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr
statt.
Da die Plätze der Workshops begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter
ag-input@riseup.net.

///
Die Veranstaltungsreihe 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms
Demokratie leben!

///
Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren
SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch
rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische
Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

24.04.19

Veranstalter_innen: AG Input – Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte
Mittwoch 24.04.19
Beginn: 19:00 Uhr

54727901_2167229473355781_7924721862397919232_o

Lucius Teidelbaum: Zwischen „Schlesien bleibt unser” und Völkerverständigung – die ‚Vertriebenen’verbände

Die ‚Vertriebenen‘ wurden von der extremen Rechten in der Bundesrepublik schon immer mit besonderer Zuneigung bedacht, Schnittpunkte waren dabei der Revanchismus, völkischer Nationalismus und antislawische Ressentiments. Dabei engagierten sich viele ‚Vertriebenen’aktivistInnen nicht nur in ihren Verbänden, sondern auch in der extremen Rechten.
Um die organisierten ‚Vertriebenen’verbände ist es die vergangenen Jahre ruhig geworden. Sie haben an Mitgliedern und Einfluss verloren. Das gilt auch für die „Sudetendeutschen“, die sich gerne als „vierter Stamm Bayerns“ verstehen. Mit Blick auf den 70. Sudetendeutschen Tag – der vom 7. bis zum 9. Juni 2019 in Regensburg stattfinden wird – widmet sich die Veranstaltung den Fragen, wie es aktuell um die ‚Vertriebenen’verbände steht und welche politische Ausrichtung diese haben.

Lucius Teidelbaum << Buchautor und Journalist mit dem Schwerpunkt auf der extremen Rechten und anliegenden Grauzonen.

///
Alle Veranstaltungen der Reihe sind kostenlos und finden in den Räumen
des LiZe (Dahlienweg 2a) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm,
die Toiletten Rollstuhlgerecht.
Die Abendvorträge finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr
statt.
Da die Plätze der Workshops begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter
ag-input@riseup.net.

///
Die Veranstaltungsreihe 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms
Demokratie leben!

///
Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren
SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch
rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische
Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

29.05.19

Veranstalter_innen: AG Input – Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte
Mittwoch 29.05.19
Beginn: 19:00 Uhr

55554389_2168557406556321_8763465195042373632_o

Jörg Kronauer: Europa auf dem Weg nach rechts – die extreme Rechte im Europaparlament

Die extreme Rechte in Europa erstarkt. Sie ist an Regierungen beteiligt – unter anderem in Italien und in Österreich – , sie erzielt hohe Umfragewerte – etwa in Frankreich und in Deutschland. Zudem hat sie inzwischen auch den Durchbruch in Ländern geschafft, in denen sie bisher noch nicht über große, einflussreiche Organisationen verfügte – etwa in Spanien. Mehrere extrem rechte Parteien gehen mit großen Hoffnungen in den Europawahlkampf– mit dem Ziel, im Europäischen Parlament zu einer bedeutenden Kraft zu werden.
Mit Blick auf die Europawahl vom 23. bis zum 26. Mai 2019 wertet die Veranstaltung die Ergebnisse aus und beantwortet auch die Frage, inwieweit die extreme Rechte ihre Hoffnungen erfüllen konnte.

Jörg Kronauer >> Buchautor und Journalist aus London. Schwerpunkte sind die deutsche Außenpolitik und die extreme Rechte. Referent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland und Redakteur von german-foreign-policy.com

 

///
Alle Veranstaltungen der Reihe sind kostenlos und finden in den Räumen
des LiZe (Dahlienweg 2a) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm,
die Toiletten Rollstuhlgerecht.
Die Abendvorträge finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr
statt.
Da die Plätze der Workshops begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter
ag-input@riseup.net.

///
Die Veranstaltungsreihe 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms
Demokratie leben!

///
Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren
SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch
rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische
Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

14.05.19

Veranstalter_innen: Rote Hilfe e.V. – OG Regensburg
Datum: Dienstag, 14.05.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Veranstaltung „…und wer macht Versammlungsleitung?“ II

Versammlungen sind ein gängiges Mittel öffentliche Meinungen kundzutun, auf rechte Kundgebungen zu reagieren oder linke Themen bekannt zu machen. Bei der Vorbereitung stellt sich dann regelmäßig die Frage „….und wer macht die Versammlungsleitung?“. Dabei schrecken viele vor diesem Schritt zurück, weil nicht ganz klar ist, was das eigentlich bedeutet und was dafür zu tun ist. An diesem Abend ist nach einem Input durch Rechtsanwalt Klaus Hafner viel Zeit offene Fragen zu klären und sich auszutauschen.

30.04.19

Veranstalter_innen: Die Ruam
Datum: Dienstag, 30.04.2019
Uhrzeit: 20:00 Uhr

KONZERT

Lieder und Texte nicht nur zum 1. Mai

ruam Brecht

29.04.19

Veranstalter_innen: Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD – Ortsgruppe Regensburg
Datum: Montag, 29.04.2019
Uhrzeit: 18:30 Uhr

Veranstaltung zum 1. Mai mit einem Vertreter der seit Januar bestehenden Streikfront Mexikos und einem Arbeiter bei BMW Regensburg

0001

06.04.19

Veranstalter_innen: DIS|SENT
Datum: Samstag, 06.04.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Daniel Kulla: Revolution in Deutschland 1918-23

Die Novemberrevolution 1918 hat es gerade so ins landläufige Geschichtsbild geschafft, zumindest unter Linken geht sie noch bis Januar 1919 weiter. Der Höhepunkt der revolutionären Bewegung im Februar und März 1919 ist hingegen unter den diversen historischen Siegererzählungen fast verschwunden, was auch die Rückschau auf die weiteren Massenstreiks, Sozialisierungen und Erhebungen bis 1923 sowie die Folgegeschichte prägt. (Nazis redeten nicht gern genauer darüber, wen sie da zusammengeschossen hatten und für wen; die SPD redete gar nicht gern darüber, auf wen sie die ersten Nazis so alles hat schießen lassen; die KPD redete nicht ganz so gern darüber, auf wen geschossen wurde, wenn es nicht ihre Leute waren oder sich zumindest als solche reklamieren ließen.)
So ist das wichtigste revolutionäre Vorbild in der deutschen Geschichte genau deshalb fast vergessen, weil es in so hohem Maß selbstorganisiert war und damit nicht in die übliche nationale wie antinationale Vorstellung vom Deutschen passt, sich weder für Vereinnahmung noch als Schreckbild anbietet. Gleichermaßen in Vergessenheit geraten sind die Konsequenzen: Sowohl der Aufstieg des Nationalsozialismus als auch sein konkretes Erscheinungsbild – mehr als bei jedem anderen Faschismus eine Verkleidung als Arbeitskräfterevolution – erscheinen ohne diese Vorgeschichte kaum begreiflich. Kulla schlägt vor, die kommenden fünf Jahre der revolutionären 100. Jahrestage ab November 2018 dazu zu nutzen, diese Geschichte so sichtbar wie möglich zu machen.

www.classless.org

27.03.19

Veranstalter_innen: AG Input – Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte
Mittwoch 27.03.19
Beginn: 19:00 Uhr

FB_input_event_graue_woelfe_high_res

Alia Sembol: Graue Wölfe heulen wieder – die türkische extreme Rechte in Bayern

Drei weiße Halbmonde und der zu fünf Fingern stilisierte „Wolfsgruß“
sind ihre Symbole. Die sogenannten Grauen Wölfe (türkisch: Bozkurtçular)
sind Personen der extremen Rechten, die ein – völkisch und rassistisch
aufgeladenes – „Türkentum“ zum Ziel haben. Dafür organisieren sich die
Anhänger_innen in unterschiedlichen Organisationen und Vereinen.
Letztere haben sich besonders der Pflege von Kultur, Religion, Bildung
und Sport verschrieben, um ihren Einfluss zu erweitern. Eine Arbeit, die
antidemokratisch, antisemitisch und vor allem auf Diskriminierung
aufgebaut ist. Mit Großreichfantasien, Militarismus, Feindbildern,
religiösen Selbstzuschreibungen versetzt und durch thematisch
vielseitige Angebote für alle Altersgruppen bauen die Vereine an einer
vermeintlichen „türkischen Identität in der Fremde”, dem „Europa
Türkentum“.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Grauen Wölfe, die
Organisationen, ihre Struktur und Aktivitäten.

Alia Sembol << Politikwissenschaftlerin, Mitarbeiterin der
Fachinformationsstelle gegen Rechtsextremismus in München (firm)

///
Alle Veranstaltungen der Reihe sind kostenlos und finden in den Räumen
des LiZe (Dahlienweg 2a) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm,
die Toiletten Rollstuhlgerecht.
Die Abendvorträge finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr
statt.
Da die Plätze der Workshops begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter
ag-input@riseup.net.

///
Die Veranstaltungsreihe 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms
Demokratie leben!

///
Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren
SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch
rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische
Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

23.03.19

Veranstalter_innen: Rote Hilfe e.V. – OG Regensburg
Datum: Samstag, 23.03.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Veranstaltung zum Tag der politischen Gefangenen
Alte und neue Wege durch den Knast
Solidarität gegen Repression

Flyer(.pdf): Klick mich

Die Veranstaltung hat das Ziel, das Thema Knast, Repression und Solidarität wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Viele politisch Aktive wurden in den letzten Jahren zu Haftstrafen von ein, zwei oder
drei Jahren verurteilt und oft wurde das nur am Rande wahr genommen. Zugleich wurde es in den letzten Jahren auch bei Prozessen gegen Linke üblicher, sich nach dem Motto ‚Strafmilderung gegen Einlassung‘ auf Deals mit dem Gericht einzulassen.

Die Bedeutung von Solidarität für Gefangene und von Repression Betroffene und was es mit solchen Deals auf sich hat, werden Themen der Veranstaltung sein. Eingeladen sind ehemalige politische Gefangene,
die viele Jahre im Knast waren, und Aktivist*innen aktueller Kämpfe, die über ihren jeweiligen – vielleicht gar nicht so unterschiedlichen – persönlichen und politischen Umgang mit Repression und Knast diskutieren werden.

Seite 6 von 24

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén