Veranstalter_innen: ANArchistische Gruppe
Montag, 26.11.2018
Beginn: 19 Uhr
mit veganem Essen
Ein Abend rund um Kollektive

Veranstalter_innen: ANArchistische Gruppe
Montag, 26.11.2018
Beginn: 19 Uhr
mit veganem Essen
Ein Abend rund um Kollektive

Veranstalter_innen: Rote Hilfe e. V. – Ortsgruppe Regensburg
Dienstag, 13.11.2018
Beginn: 19 Uhr
Vortrag: „Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!“ – Die Rote Hilfe Deutschlands im antifaschistischen Widerstand ab 1933
mit Silke Makowski (Hans-Litten-Archiv)
Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große linke Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder umfasste. Trotz ihrer engen Verbindung zur KPD unterstützten Menschen aus verschiedenen Spektren der ArbeiterInnenbewegung ebenso wie linke Prominente die Hilfe für die politischen Gefangenen und ihre Familien oder einzelne Kampagnen der Roten Hilfe.
Nach dem Verbot im Frühjahr 1933 arbeiteten viele RHD-AktivistInnen in der Illegalität weiter – teils in losen Zusammenhängen, teils in gut vernetzten Kleinzellen, die mit dem Zentralvorstand und den zuständigen Bezirksleitungen in Austausch standen. Für die zahllosen KZ-Häftlinge und ihre Angehörigen wurden Spenden gesammelt, verfolgte AktivistInnen und untergetauchte FunktionärInnen mussten mit illegalen Quartieren versorgt oder heimlich über die Grenze ins Exil gebracht werden. Im benachbarten Ausland organisierten Büros der RHD Schlafplätze und materielle Hilfe für die EmigrantInnen und unterstützten die konspirativen Gruppen im Reichsgebiet mit Druckschriften und Geld.
Die Widerstandsgruppen der Roten Hilfe erstellten Zeitungen und verteilten Flugblätter, die zum Protest gegen den NS-Terror aufriefen und die praktische Solidaritätsarbeit propagierten.
Im antifaschistischen Untergrund ab 1933 waren auffallend viele Frauen aktiv, die nach den Verhaftungen prominenter – meist männlicher – RHD-Mitglieder zentrale Funktionen in der Organisation übernahmen, aber auch „unauffällige“ Hintergrundarbeit leisteten.
Selbst nach der offiziellen Auflösung der Roten Hilfe Deutschlands im Jahr 1938 führten dezentrale Strukturen die Unterstützung für die Verfolgten fort.
Mit dem Vortrag soll der heute fast vergessene Widerstand der Roten Hilfe gegen den NS-Terror in Erinnerung gerufen werden.
Die Referentin ist Verfasserin der im September 2016 erschienenen Broschüre „‚Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!‘ – Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933“, in der das Thema erstmals ausführlich behandelt wird.

Veranstalter_innen: Kuba-FG in Kooperation mit der VVN Oberpfalz
Dienstag, 20.11.2018
Beginn: 19.30 Uhr
Film »Wo der Himmel aufgeht. Bejarano und Microphone Mafia in Kuba« in Anwesenheit des Regisseurs Tobias Kriele
Dokumentarfilm Kuba/BRD 2018
45 Minuten, Deutsch/Spanisch mit Untertiteln
Idee, Regie und Produktion: Tobias Kriele
Fotografía/Kamera/Camera: Martin Broschwitz und Markus Rüth
Tonassistenz: Tom Klingenberg

Esther Bejarano hat dank der Musik Auschwitz überleben können. Mit 92 Jahren verwirklicht die Sängerin einen Traum und gibt mit ihrem Sohn Joram und der Rap-Gruppe Microphone Mafia Konzerte auf Kuba. Dort hört man mit Staunen ihre Lebensgeschichte, und Esther bekommt endlich Antwort auf die Frage, ob das revolutionäre Kuba den Antisemitismus beseitigt hat.
Der Film erzählt in einfühlsamen Bildern von einer Begegnung in Freundschaft. Mitreißende Konzertausschnitte machen die Begeisterung spürbar, die das kubanische Publikum einer einzigartigen Frau entgegenbringt, und ihrem Traum von einer Welt, deren Himmel für alle, die unter ihm leben, gleichermaßen aufgeht.
Veranstalter_innen: AG Input – Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte
Mittwoch, 28.11.2018
Beginn: 19:00 Uhr
Jahrzehntelang hat die „neue Frauenbewegung“ ein positives, auf den Opferstatus zentriertes Bild von „der Frau“ im NS gezeichnet, was nicht selten zu einer den Holocaust verharmlosenden Argumentation führt(e). Entgegen der Tatsache, dass Frauen als KZ-Aufseherinnen oder Denunziantinnen an der antisemitischen Ausgrenzung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden mitwirkten, wurden sie in feministischen Schriften oft als auf die Mutterrolle reduzierte „Gebärmaschinen“ dargestellt – ein feministischer Fall von Täter(innen)-Opfer-Umkehr.
Im Vortrag wird die Referentin Frauen als Täterinnen im Kontext der Beteiligung am NS nachzeichnen sowie die Frage aufwerfen, ob Antisemitismus bei Frauen und Männern die gleichen Bedürfnisse befriedigt oder ob entsprechend der verschiedenen Geschlechterrollen unterschiedliche Inhalte projiziert werden.
Ljiljana Radonić << Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Derzeit Habilitationsprojekt über den „Zweiten Weltkrieg in postsozialistischen Gedenkmuseen“ am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
Die Veranstaltungen sind kostenlos und finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19.00 Uhr in den Räumen des LiZe (Dahlienweg 2a, 93053 Regensburg) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm, die Toiletten Rollstuhlgerecht.
Laut §6 sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Die Veranstaltungsreihe 2018 #1 wird

Veranstalter_innen: AG Input – Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte
Mittwoch, 31.10.2018
Beginn: 19:00 Uhr
Für die extreme Rechte in Deutschland spielt der Umgang mit „Geschichte“ eine wichtige Rolle. Hierbei wird versucht, eigene „Erinnerungsorte“ zu schaffen, die nicht nur topografische Orte, sondern auch Erzählungen, Mythen und spezifisch gedeutete Ereignisse umfassen können. Sie müssen sich nicht zwangsläufig auf den Nationalsozialismus beziehen und pendeln zwischen Opfererzählungen und heroisierenden Narrativen, erfüllen dabei aber immer eine identitätsstiftende, vergemeinschaftende Funktion.
Im Vortrag analysiert Michael Sturm die zentralen geschichtspolitischen Argumentationsmuster der extremen Rechten und nimmt dabei besonders deren Inszenierungspraktiken anlässlich des Volkstrauertags in den Blick. Diskutiert werden soll aber auch, wie demokratische Erinnerungskulturen gestaltet werden können, um keine Anknüpfungspunkte für extrem rechte Aneignungs- und Vereinnahmungsversuche zu bieten.
Michael Sturm << pädagogisch-wissenschaflicher Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster und in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster
//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
Die Veranstaltungen sind kostenlos und finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19.00 Uhr in den Räumen des LiZe (Dahlienweg 2a, 93053 Regensburg) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm, die Toiletten Rollstuhlgerecht.
Laut §6 sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Die Veranstaltungsreihe 2018 #1 wird

Veranstalter_innen: AG Input – Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte
Mittwoch, 26.09.2018
Beginn: 19:00 Uhr
Im Zuge der rassistischen Antiasylproteste in Freital (Sachsen) im Sommer 2015 bildet sich eine militant agierende Neonazistruktur heraus, die innerhalb kürzester Zeit schwere Gewalttaten gegen Geflüchtete und politische Gegner_innen verübte. Im Frühjahr 2018 wurden die Mitglieder u. a. wegen versuchten Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vom Oberlandesgericht Dresden verurteilt. Im Verfahren selbst waren die Taten sowohl von der Verteidigung als auch von Teilen der lokalen Presse und Öffentlichkeit als „dumme Jungenstreiche“, „Böllerwürfe“ und die Motivation als „asylkritisch“ verharmlost.
Im Vortrag wird die Referentin, die die Vertretung der Nebenklage im Prozess übernommen hatte, sowohl die Gruppe als auch das Verfahren näher beleuchten.
Kristin Pietrzyk << Rechtsanwältin seit 2008 mit dem Schwerpunkt Straf-, Polizei- und Ordnungs-/Versammlungsrecht. Autorin des Blogs gruppe-freital-nebenklage.de.
//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
Die Veranstaltungen sind kostenlos und finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19.00 Uhr in den Räumen des LiZe (Dahlienweg 2a, 93053 Regensburg) statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm, die Toiletten Rollstuhlgerecht.
Laut §6 sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Die Veranstaltungsreihe 2018 #1 wird

Veranstalter_innen: Anarchistische Gruppe Regensburg
Montag 09.07.18
Beginn: 19:00 Uhr
19 Uhr Vortrag: Hier wird der Anarchist, Antimilitarist, Autor und Revolutionär Augustin Souchy, der in der russischen Revolution, der bayerischen Räterepublik, der spanischen Revolution, der kubanischen Revolution und zuletzt in der portugiesischen Revolution involviert war, vorgestellt.
Dadurch, dass er Teil der anarchistischen Bewegungen in vielen Ländern war und durch die russische Revolution enttäuscht wurde, warnte er sein ganzes Leben vor einem Sozialismus, der durch eine zentrale Macht geleitet wird. So versuchte er die Menschen von seinen antiautoritären, libertären Idealen zu überzeugen, die er im Anarchosyndikalismus verwirklicht fand. Sein Beweis für eine funktionierende libertäre Gesellschaft findet Souchy im kurzen Sommer der Anarchie, im spanischen Bürgerkrieg. Nicht zuletzt sind es seine Werke, die die Durchführung der freiwilligen Kollektivierungen der Betriebe und Landarbeit im damaligen republikanischen Spanien genau darstellen.
19.45 Uhr: Veganes Essen
20 Uhr Dokumentationsfilm „Die lange Hoffnung“ (Medienwerkstatt Freiburg 1984):
Die Doku begleitet Augustin Souchy und eine frühere Genossin (Clara Thalmann) zurück nach Spanien, kurz nachdem das Land frei vom Franco-Faschismus wurde. Sie erzählen von ihren Kämpfen für die anarchistische CNT und von der sozialen Revolution, treffen alte Bekannte und schwelgen in Erinnerung, doch zeigen sie auch immer auf, dass Anarchie das „Fernziel“ der Menschheit sein muss.
Mittwoch, 04.07.2018
Beginn: 19:00 Uhr (ab 18:30 Essen)
Braunkohle, RWE und der Hambacher Forst
Erlebnisbericht über einen autonomen Widerstand
Flyer: Klick mich
Seit über 40 Jahren baut RWE im Rheinland in mehreren Revieren Braunkohle ab, um diese anschließend zu verstromen. Immer müssen hierfür Tiere, Menschen und Natur weichen. So auch im Tagebau Hambach, dem größten von RWE, wegen dem der Hambacher Forst gerodet wird/wurde. Von den ursprünglichen rund 5.500 ha des mehr als 12.000 Jahre alten Waldes sind heute nur noch weniger als 10 % übrig. Außerdem ist dieser Hainbuchen-Stieleichen-Maiglöckchen-Mischwald der einzige seiner Art in ganz Europa und Noch-Heimat einiger vom Aussterben bedrohter Tierarten.
Seit 2012 leisten dort Menschen aktiv Widerstand, um die in vielerlei Hinsicht zerstörerischen Taten von RWE nicht länger einfach so hinzunehmen. Dank der wiederholten Besetzungen der zu rodenden Flächen bzw. zu fällenden Bäume sind Themen wie Braunkohle, CO2 und die Klimaerwärmung immer wieder in den öffentlichen Medien.
Doch es gibt noch eine andere Seite des Widerstands: die autonome Organisation eben jenes. Unterschiedlichste Menschen versuchen unter erschwerten Bedingungen Selbstverwaltung zu praktizieren und zu leben. Ich möchte mit Euch meine Erlebnisse von dort teilen und von ein bisschen Utopie berichten. Vielleicht zum letzten Mal, denn ab Oktober darf wieder gerodet werden und dieses Jahr steht der restliche Wald auf dem Plan von RWE…
Weitere Informationen zum Widerstand am Hambacher Forst unter
https://www.hambacherforst.org
Veranstalter_innen: HDP Regensburg
Dienstag 03.07.18
Beginn: 19:00
Flyer: Klick mich
Wahlbeobachtung in der Türkei/Kurdistan
Ausnahmezustand, Kriegszustand, politische Morde, Gefängnis, Folter, zensierte Presse, Einschüchterung, Bedrohung – unter diesen Bedingungen wählt die Türkei am 24. Juni 2018 ein neues Parlament und einen neuen Präsidenten. Der Kandidat der einzig wirklichen Oppositionspartei, der linken prokurdischen HDP, Selahattin Demirtaş, musste seinen Wahlkampf aus dem Gefängnis heraus führen.
Im Rahmen einer internationalen Wahlbeobachtungsdelegation sind die Regensburger_innen Quirin Quansah und Karin Prätori nach Diyarbakır/Amed gereist. Bei der Veranstaltung der HDP Regensburg werden sie mit vielen Fotos von ihren Beobachtungen berichten.
Seite 8 von 24
Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén