LiZe in Regensburg

Kategorie: Allgemein Seite 10 von 24

15.05.18

Veranstalter_innen: ag_widerspruch
Dienstag, 15.05.2018
Beginn: 18.30h (Essen), 19.00h (Vortrag)

Vortrag + Diskussion:
Abschiebeblockade an Nürnberger Berufsschule – eine Geschichte von Widerstand, staatlicher Gewalt und Kriminalisierung

Referent*in: Bündnis Widerstand Mai 31

Am 31. Mai 2017 sollte Asif N. aus der Nürnberger Berufsschule 11 von der Polizei nach Afghanistan abgeschoben werden. Seine Mitschüler*innen und andere solidarische Menschen nahmen das nicht hin und versuchten, die Abschiebung zu verhindern. Die Polizei setzte ihren Einsatz mit Verstärkung und Anwendung von Gewalt durch. Ein Jahr später dauert die Repression noch immer an.

Hintergrund: BR-Reportage vom Mai 2017


Das „Bündnis Widerstand Mai 31 – Solidarität ist kein Verbrechen“ begleitet seit dem 31. Mai die von Repression Betroffenen und berichtet über die Folgen des Tages.


08.05.18

Veranstalter_innen: ag_widerspruch
Dienstag, 08.05.2018
Beginn: 18.30h (Essen), 19.00h (Vortrag)

Vortrag + Diskussion: Vorstellung des Konzepts „Solidarity Cities“

Referent*in: Recht auf Stadt Regensburg

Das Konzept „Solidarity City“ basiert auf der Definition einer Stadt als Gemeinschaft aus Menschen, die einander solidarisch unterstützen und gemeinsam Herausforderungen meistern.
Hierbei ist es völlig egal, um was für Menschen es sich handelt. Zu der Stadtgemeinschaft gehört jeder, der sich darin aufhält, unabhängig von Herkunft oder sonstiger willkürlich gesetzter Unterscheidungen.
Eine aktuelle Herausforderung bildet die Spaltung von Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer, die besonders deutlich ist, wenn Geflüchtete, Migrant*innen, gebürtige Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund und andere künstlich geschaffene Menschenkategorien politisch gegeneinander ausgespielt werden.
Diese Spaltung beruht überwiegend auf bundesweiter Gesetzgebung, widerspricht aber dem Grundkonzept einer Stadt als solidarische Gemeinschaft.
Deshalb ist die Idee von Solidarity Cities, als Stadt alles zu tun, um alle Bewohner*innen gleichermaßen zu versorgen. Konkret reicht das von undiskriminierendem Zugang zu städtischer Infrastruktur bis hin zu Bürgerasyl.
Deutschlandweit entsteht allmählich ein Netzwerk aus Initiativen, die dafür kämpfen, ihre Städte in solidarische Gemeinschaften zu verwandeln.


26.04.18

Veranstalter_innen: ag_widerspruch
Donnerstag, 26.04.2018
Beginn: 18.30h (Essen), 19.00h (Vortrag)

Vortrag: Proteste und Strafverfahren im Rahmen des Bayerischen „Integrationsgesetzes“

Bericht über einen Prozess gegen einen Aktivisten, der gegen die deutsche Leitkultur und ihre Macher auf die Straße ging. Vorwurf: Versuchte gefährliche Körperverletzung.

„Wir können also festhalten, wir sind die Gefährder ihrer Leitkultur!“

[angeklagter Azubi im Gerichtssaal]

Beim ersten Verhandlungstermin im Dezember erlebte der vollbesetzte Saal, dass man vor der Staatsgewalt nicht den Kopf einziehen muss. Kämpfende und organisierte Arbeiter*innen-Jugendliche, die sich nicht mundtot machen lassen: „Wenn wir über den 22. Oktober sprechen, müssen wir über das ,Integrationsgesetz‘ sprechen, genauso wie über das ,Gefährdergesetz‘. Ziel dieser Gesetze sind laut Joachim Hermann, Innenminister der CSU, nicht nur Islamisten und Terroristen, sondern ,Extremisten und Chaoten‘. Wer sind diese Extremisten und Chaoten? Diejenigen, die sich nicht der deutschen Leitkultur unterordnen wollen.“ [aus der Einlassung des Angeklagten]

Der Azubi dreht das Verhältnis im Gerichtssaal um. Anstatt sich vor der bürgerlichen Justiz zu rechtfertigen, verliest er eine politische Erklärung, in der er die CSU und ihr „Integrationsgesetz“ angreift, es einreiht in einen seit Jahren vorgehenden Abbau demokratischer Rechte, einreiht in die Wiedererstarkung des Faschismus.

Referent*in: SJD – Die Falken KV Regensburg


03.03.18

[for English please see below]

Veranstalter_innen: Orgateam der Demonstration zum Internationalen Frauen*kampftag
Datum: Samstag, 03.03.2018
Beginn: 19:00 Uhr

Kämpferisches Kino zur Einstimmung auf den Internationalen Frauen*kampftag am 8. März

Alle Feminist*innen sind willkommen, um gemeinsam Kräfte zu sammeln für den weiteren Kampf. Denn wir kämpfen nicht nur am Frauen*tag, sondern das ganze Jahr!
Deshalb wollen wir am 3. März erst mal einen gemeinsamen Kinoabend genießen. Für Essen und Trinken ist dabei auch gesorgt. Lasst euch ein auf einen motivierenden, spannenden Überraschungsfilm (Englisch mit deutschen Untertiteln).

Facebook-Link

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Organizers: Organizing committee for the demonstration on International Women*’s Day
Date: Saturday, 3rd March 2018 at 7 pm

Feminist cinema – get started for International Women*’s Day on March 8th

All feminists are welcome to join forces for further action. Because we not only fight on women*’s day, but the whole year!
That’s why we want to enjoy a movie night on 3rd March.
Come and enjoy an evening with food, drink and a surprise movie full of feminist motivation (English with German subtitles).

Facebook-Link

26.05.18

[for English please see below]
[для русского языка см. ниже]

Empowerment-Workshop gegen Abschiebungen für Frauen im Asylverfahren
(mit Women in Exile & Friends)

Veranstalter_innen: ag_widerspruch
Samstag, 26.05.18, 15-18 Uhr
Anmeldung: s.u.

Beschreibung
In letzter Zeit wurden die Gesetze bezüglich geflüchteten Menschen geändert, sodass Asylsuchende nun viel einfacher abgeschoben werden können – sogar die kranken. Das Dublin-Abschiebesystem wird ausgebaut. Die Europäische Union versucht mit allen Mitteln, Menschen von der Einreise nach Europa abzuhalten. Anstatt das Menschenrecht auf Asyl zu gewähren, werden Menschen wie Kriminelle behandelt, sobald sie europäischen Boden betreten. Selbst wer mit einem*einer deutschen Staatsangehörigen verheiratet ist, muss beweisen, dass man zusammenlebt. Diejenigen, die Kinder mit deutschen Männern haben, werden in solch einem Ausmaß überprüft, dass sie zu DNA-Tests gezwungen werden. Der Staat tut alles, damit Asylsuchende in ständiger Angst vor Abschiebung leben. Geflüchteten Menschen fehlt oft die Macht, die Kontakte und die Informationen, um diese Problemen zu lösen.
Zusammen können wir Antworten auf folgende und weitere Fragen finden:
Wie kann man die eigene Abschiebung stoppen?
Wie können wir gemeinsam für einen politischen Wandel bezüglich Massen-/Abschiebungen kämpfen?

Wir bitten um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an ag_widerspruch[at]riseup.net. Bitte geben Sie die Sprachen an, die Sie gut verstehen. Wir werden versuchen, Übersetzung und Kinderbetreuung zu organisieren. Der Workshop ist kostenlos. Essen und Getränke werden auf Spendenbasis zur Verfügung gestellt.


Empowerment workshop against deportations for refugee women
(given by Women in Exile & Friends)

Organizers: ag_widerspruch
Date: Saturday, 26th May 2018, 3-6 pm
Registration: please see below

Description
Recently the laws governing refugees have been changed, making it much easier to deport asylum seekers – even the sick. The Dublin deportation system is reinforced. The European Union is trying to stop people from coming to Europe by all means. Instead of granting the human right to asylum, people are treated like criminals as soon as they enter European ground. Even those who get married to German nationals have to prove that they are living together. Those with babies with German fathers are being scrutinized to an extent of being forced to do DNA tests. The state is doing everything possible to keep asylum seekers in constant fear of deportation. Refugees often lack the power, the contacts and information to deal with these problems.
Together we can find answers on:
How one can stop their own deportation?
How we can fight together to make a political change on (mass) deportations?

Prior registration is requested via an informal email to ag_widerspruch[at]riseup.net. Please state the languages you understand well. We will try to organize translators and child care. The workshop is free of charge. Food and drinks will be offered (donation basis).


Расширение возможностей – мастерская против депортацию женщин во время процедуры предоставления убежища
c Women in Exile & Friends (»женщины в изгнании и друзья«)

Организаторы: ag_widerspruch (»кружок_противоречие«)
Суббота, 26.05.18, 15-18ч
Регистрация: см. ниже

Описание
В последнее время законы изменились в отношении беженцев, что значительно облегчает депортацию просителей убежища – даже больных. Система депортации в соответствии с руководящими принципами Дублина расширяется. Европейский союз изо всех сил пытается помешать людям попасть в европейскую землю. Вместо предоставления права человека на убежище люди рассматриваются как преступники, как только они попадают в европейскую землю. Даже те, кто женат на немецком гражданине, должны доказать, что они живут вместе.
Те, у кого есть дети с немецкими мужчинами, проверяются до такой степени, что они вынуждены проходить тестирование ДНК. Государство делает все возможное, чтобы держать просителей убежища в постоянном страхе перед депортацией. Беженцы часто не имеют возможности, контакты и информацию для решения этих проблем.
Вместе мы можем найти ответы на следующие вопросы:
Как вы можете предотвратить вашу депортацию?
Как мы можем бороться за политические перемены, чтобы предотвратить (массовые) депортации?

Регистрация: Мы просим вас зарегистрироваться по электронной почте
ag_widerspruch[at]riseup.net. Укажите, на каком языке или на каких языках вы общаетесь. Будет организован перевод и уход за детьми.
Семинар бесплатный. Еда и напитки предоставляются на пожертвование.


19.04.18

Veranstalter_innen: ag_widerspruch
Donnerstag, 19.04.18
Beginn: 18.30h (Essen), 19.00h (Vortrag)

Lesung + Diskussion mit Nasser Monsef (Autor): Wir sind nicht aus eurer Welt“

ÜBER DAS BUCH

„Außer in der Liebe sind Wiederholungen mit der Zeit öde, belanglos und langweilig.“

Seit Jahrtausenden leiden „Menschen“ kontinuierlich unter Krieg, Gewalt, Hunger, Diskriminierung und anderen Drangsalierungen. Die Ursachen hierfür sind auch seit jeher bekannt: Habgier, Geldwirtschaft, Patriarchalismus, Nationalismus, Rassentheorien, Machtgier, Religionen und andere Aberglauben. Im Rahmen dieser Erzählung setzt sich eine Gruppe von „Straßenkindern“ mit diesen sozialen Krankheiten auseinander. Sie wollen die bestehenden Regeln und Normen, wie sie sind, nicht mehr hinnehmen. Sie denken, werken, kämpfen und handeln, um eine schöne und faire Welt zu konstruieren. Sie legen damit den ersten Grundstein für ein lebenswertes Leben. Ab diesem Moment werden diese freidenkenden Wesen seitens der Gesellschaft und ihres Systems noch mehr unterdrückt, angegriffen, verfolgt und vernichtet.

Mehr Passagen und Eindrücke vom Buch findet ihr hier.

ÜBER DEN AUTOR

Nasser Monsef, geboren in dieser Welt. Mein Leben ist ein Teil dieser Geschichte / Erzählung und ich sehe mich selbst sowohl als ein Teil des Problems, als auch als ein Teil der Lösung.


17.04.18

ouryjallohVeranstalter_innen: ag_widerspruch
Dienstag, 17.04.18
Beginn: 18.30h (Essen), 19.00h (Vortrag)

Aktuelle Entwicklungen im Fall Oury Jalloh

Infoveranstaltung mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 in einer Dessauer Polizeizelle an Händen und Füßen gefesselt, misshandelt und verbrannt. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh kämpft seitdem für die Aufklärung des Mordes und somit gegen den Widerstand von Polizei und Justiz, die von Anfang an behaupteten, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet habe. Nach insgesamt vier Prozessjahren vor den Landgerichten in Dessau und Magdeburg wurde lediglich der damalige Dienstgruppenleiter wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 10.800 € verurteilt. Die Brand- und Todesursache wurde von den Gerichten jedoch nicht geklärt.

Deshalb hat die Initiative zunehmend selbstständig Ermittlungsaufgaben übernommen. Zwischen 2013 und 2017 veröffentlichte sie mehrere Gutachten von internationalen Sachverständigen, die allesamt dafür sprechen, dass Oury Jalloh sich nicht selbst angezündet hat.

Die Initiative hat in den vergangenen Monaten eine staatlich unabhängige Kommission aufgebaut. Diese hat sich Ende Januar 2018 gegründet und ihre Arbeit aufgenommen.

Aktivist*innen der Initiative berichten und diskutieren über den Stand der Ermittlungen, über ihre Erfahrungen mit der jahrelangen Repression und die Organisation einer Internationalen Unabhängigen Kommission zur Aufklärung des Todes von Oury Jalloh.

Aufklärung braucht Fakten, Protest und Kontinuität! Oury Jalloh – das war Mord!

zui

Foto: Steffen Schellhorn/imago


22.05.18

Veranstalter_innen: ag_widerspruch
Dienstag, 22.05.18
Beginn: 18.30h (Essen), 19.00h (Vortrag)

Vortrag + Diskussion: „Freiheit für Ahmed und die Röszke 11“

Referent*in: Freedom for the Röszke 11

Im „langen Sommer der Migration“ nahmen sich tausende Menschen ihr Recht auf Bewegungsfreiheit über die „Balkanroute“. Als Ungarn seine Grenze zu Serbien am 15.09.2015 schloss, wurden bei Protesten willkürlich elf Geflüchtete inhaftiert – die „Röszke 11“. Zehn von ihnen konnten Ungarn inzwischen verlassen. Einer sitzt noch in Budapest im Knast: Ahmed H. wurde wegen „Terrorismus“ zu zehn Jahren Haft verurteilt. Am 19.03.2018 wird das Urteil im Revisionsprozess gesprochen.

Was geschah am Grenzübergang Röszke und wie nutzt die Regierung unter Òrban ihre Deutung der Ereignisse und was hat das mit der EU zu tun?

Und wie sieht die Soli-Arbeit für die Röszke 11 aus?


08.04.18

Veranstalter_innen: Rote Hilfe – Ortsgruppe Regensburg
Sonntag, 08.04.18
Beginn:  19:00 Uhr

Offenes Treffen der Roten Hilfe – Ortsgruppe Regensburg

Seit Ende letzten Jahres gibt es in Regensburg eine Ortsgruppe der strömungsübergreifenden linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe e.V. Die Rote Hilfe unterstützt politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum und leistet dabei sowohl politische als auch materielle Hilfe. Die Rote Hilfe Regensburg lädt am Sonntag, den 8. April um 19.00 Uhr, alle Interessierten herzlich zu einem offenen Treffen im LiZe ein.

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10.04.18

Veranstalter_innen: Recht auf Stadt Regensburg
Dienstag, 10.04.2018
Beginn: 19:00 Uhr

Argumente und Aktionen für Nulltarif und autofreie Städte
Kurzfilm, Vortrag und Diskussion mit Jörg Bergstedt
Flyer: Klick mich

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